Nueves

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  Ciofs y pavëi

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  Cuntat

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Wo sind unsere Schwalben?

Schüler/innen machen sich auf die Suche - Wer macht mit?

Ein Projekt der Wirtschaftsfachoberschule St. Ulrich und der Vogelschutzgruppe Gröden

Hier geht's zum Online-Formular

Hier das Formular als pdf-Datei (verschicken an info@uciei.it)

Der Frühling ist da, aber an vielen Orten fehlen die beliebten Frühlingsboten: die Schwalben. Schon seit längerem ist bekannt, dass die Lebensräume für Zugvögel immer knapper werden. Zudem gibt es einen massiven Rückgang der Insekten, das Grundnahrungsmittel der Schwalben. 

Schwalben waren jahrhundertelang nicht aus unserem Alltag wegzudenken. Als sogenannte Kulturfolger haben sie sich an den Menschen angepasst und nutzen Gebäude als Brutstätten. Sie sind sehr gebietstreu und kehren im Folgejahr in die nähere Umgebung ihrer Brutheimat zurück, teilweise sogar ins gleiche Nest. Schwalben sind aktive Schädlingsbekämpfer, indem sie Mücken, Fliegen, Blattläuse aus der Luft fangen und leisten somit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des natürlichen Gleichgewichts. Zum anderen sind sie selbst Teil eines komplexen Nahrungsnetzes und damit Beute für andere Tierarten, wie Falken, Sperber oder Marderartigen. 

Vor allem der Bestand der Mehl- und die Rauchschwalbe scheint stark zurückzugehen, da ihnen die Lebensräume ausgehen und sie somit keine günstigen Raststätten auf ihrem langen Durchzug finden. Teilweise hat der Bestand auch bei uns abgenommen, aber es ist nicht so dramatisch wie in anderen Teilen Europas, wo ganze Landstriche intensiv bewirtschaftet werden und die Schwalben keine Nahrung finden und somit z.T. gar nicht mehr brüten.

An der Wirtschaftsfachoberschule Raetia St. Ulrich gibt es seit diesem Schuljahr eine Schüler/innengruppe, die sich in der Freizeit trifft, um sich mit der Vogelbeobachtung zu beschäftigen. Sie wird von Biologielehrer Aaron Demez und Vogelexperte Iacun Prugger betreut. Eigentlich war heuer ein Projekt zur Wasseramsel geplant, leider konnte dieses Projekt aber aufgrund des Coronavirus nicht weitergeführt werden. So hat man kurzerhand entschieden, etwas zu organisieren, das trotzdem realisierbar ist: ein Projekt zur Zählung der Schwalbennester.

Das Ziel unserer Gruppe besteht darin, die Schwalbennester im Gebiet Gröden / Schlerngebiet zu erheben. Um aussagekräftige Daten zum Bestand der Schwalben sammeln zu können, haben wir entschieden, im Sinne eines Citizen Science - Projektes die ganze Bevölkerung miteinzubeziehen.

Daher bitten wir alle, die Freude, Lust und Zeit haben, uns Meldungen von Schwalbennestern einzusenden. Anfangen könnt ihr bei eurem eigenen Haus. Vielleicht versteckt sich ja das eine oder andere Nest. Die Daten können über dieses Online-Formular abgeschickt werden oder über dieses pdf-Formular an info@uciei.it gemailt werden.

Hier findet ihr weiterführende Infos zu den Schwalben:
https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/vogelschutz/nabu_alf_schwalbenschutz.pdf

Auf viele Einsendungen freut sich die Schülerinnengruppe der WFO Eva Bernardi, Julia Insam, Lea Kostner, Elena Kritzinger, Maya Stuffer mit Iacun Prugger und Aaron Demez

Hier eine kleine Bestimmungshilfe für die drei heimischen Schwalben und für den Mauersegler. 

Die MEHLSCHWALBE macht im Flug einen “schwarz-weißen Eindruck”. Der Kopf, der Rücken, die Oberseite der Flügel und der Schwanz sind blauschwarz, oft glänzend. Man kann sie an der weißen Unterseite und dem weißen Bürzel sowie am wenig gegabelten Schwanz erkennen. Sie brüten oft in Kolonien (mehrere Nester dicht aneinander) vor allem an Hauswänden unter geschützten Dachvorsprüngen. Ihre Nester sind aus lehmartiger Erde gebaut und haben nur ein kleines Einflugloch, ansonsten sind sie komplett zugebaut. 


Die Mehlschwalbe (Bild von Oswald Gufler)

 

Die RAUCHSCHWALBE hat einen weißen Bauch und einen schwarzen oder dunkelblauen Rücken. Ein wichtiges Erkennungsmerkmal ist der rotbraune Kehlfleck. Der Schwanz der Rauchschwalbe ist lang und tief gegabelt. Sie brütet meistens an Bauernhöfen oder großen Wiesen und baut ihre Nestern aus tonhaltigem Material an dörflichen Strukturen und kleinbäuerlichen Betrieben, manchmal auch in Ställen. Die Nester sind schalenartig ohne Einflugloch geformt und nach oben offen. Im Gegensatz zu Mehlschwalben bauen Rauchschwalben ihre Nester lieber mit etwas mehr Abstand zueinander.


Die Rauchschwalbe (Bild von Oswald Gufler)

 

Die FELSENSCHWALBE ist leicht mit der Mehlschwalbe zu verwechseln, macht aber im Flug einen “braunen Eindruck”. Sie hat einen weiß-braunen Unterkörper und einen braunen Oberkörper. Der Schwanz der Felsenschwalbe ist kaum gegabelt und hat weiße Punkte. 


Felsenschwalben (Bild von Oswald Gufler)
 

Der MAUERSEGLER sieht den Schwalben sehr ähnlich, ist aber größer und nicht mit ihnen verwandt. Der Vogel hat einen relativ kurzen, gegabelten Schwanz und lange, sichelförmige Flügel. Er macht im Flug einen “schwarzen Eindruck”, auch wenn das Gefieder eher bräunlich-schwarz ist. Dabei ruft er gerne ein hohes “srieh srieh srieh”. Der Mauersegler brütet in Nischen und Mauerspalten von Gebäuden, vor allem an den Dachkanten. 

Mauersegler (Bild von Oswald Gufler)

 

 

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